Hinterbliebenenabsicherung

Die Hinterbliebenenabsicherung schließt diese finanzielle Lücke und schützt deine Liebsten vor Existenzsorgen, wenn dir etwas zustößt.

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Michael Prellberg

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Willst du Menschen absichern, die von deinem Einkommen abhängen, oder möchtest du Geld fürs Alter aufbauen? Je nach Variante zahlt eine Lebensversicherung entweder im Todesfall an deine Hinterbliebene aus, dient dir dem Kapitalaufbau oder verbindet beides miteinander.

Brauche ich eine Hinterbliebenenabsicherung?

Die Risikolebensversicherung ist sinnvoll, wenn du andere finanziell absichern willst. Geht es dir um die Altersvorsorge, solltest du eher auf einen ETF-Sparplan oder andere, flexiblere Formen des Ansparens setzen. Die verschiedenen Varianten der Kapitallebensversicherung lohnen einen genaueren Blick dann, wenn du bewusst beide Welten (Absicherung und Vermögensaufbau) kombinieren willst.

Was kostet mich eine Hinterbliebenenabsicherung?

Reiner Todesfallschutz ist generell deutlich günstiger als Produkte, die Sparen und Versicherung in einem Vertrag verbinden.

Bei der Risikolebensversicherung hängt dein Beitrag von deinem Alter, deinem Gesundheitszustand und der gewählten Laufzeit ab. Bist du jung und gesund, bekommst du sehr günstige Policen.

Bei kapitalbildenden Produkten mindern oft mehrere Faktoren gleichzeitig deine Rendite: Abschlusskosten, laufende Kosten, niedrige Zinsen und begrenzte Garantien. Wie teuer sie sind, hängt davon ab, wann du beginnst und wie viel Kapital du ansparen willst.

Die Sterbegeldversicherung ist ein Sonderfall. Sie soll keine Familie dauerhaft absichern, sondern vor allem Bestattungskosten abfedern.

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Ein paar sitzt auf dem Boden und schaut in den Laptop.

Worauf sollte ich beim Vergleich von Hinterbliebenenabsicherungen besonders achten?

Entscheidend ist, ob der Vertrag zu deinen Absichten passt und was er am Ende wirklich leistet. Achte vor allem auf diese Punkte:

  • Leistung im Todesfall: Reicht die Summe aus, um Kredit, laufende Kosten oder die Familie wirklich aufzufangen?
  • Garantien: Was ist fest zugesagt, was nur eine mögliche Überschussbeteiligung? Gerade bei neueren Verträgen unterscheiden sich die Garantien stark.
  • Kostenquote: Hohe Abschluss- und laufende Kosten können den Vermögensaufbau deutlich ausbremsen.
  • Flexibilität: Kannst du Beiträge anpassen, pausieren oder den Vertrag verändern, wenn sich dein Leben ändert, etwa durch Elternzeit, Jobwechsel oder Hauskauf?
  • Rückkaufswert: Das ist der Betrag, den du bei einer vorzeitigen Kündigung bekommst. Gerade in den ersten Jahren kann das ernüchternd wenig sein.
  • Wahlrecht zwischen Rente und Kapital: Bei Altersvorsorgeprodukten ist wichtig, ob du später eine laufende Rente, eine Einmalzahlung oder beides wählen kannst.
  • Gesundheitsprüfung: Vorerkrankungen können den Abschluss erschweren oder verteuern, besonders bei Risiko- und Sterbegeldversicherungen.

Mit steigendem Alter werden Risikolebensversicherungen oft deutlich teurer und Vorerkrankungen erschweren dir die Annahme. Daher lohnt es sich für dich, früh zu vergleichen und einzusteigen.