Brutto-Netto-Rechner: Was bleibt mir von meinem Gehalt?


Oliver Altvater
Autor
Berechnungsgrundlage 2026
Berechnung auf Basis des amtlichen Programmablaufplans für die Lohnsteuer 2026 sowie der Sozialversicherungsrechengrößen 2026. Sonstige Bezüge (z. B. Weihnachts- oder Urlaubsgeld), Versorgungsbezüge und das Faktorverfahren werden derzeit nicht berücksichtigt.
Die Ergebnisse und Vergleiche in unseren Rechnern dienen ausschließlich deiner unverbindlichen Information und Orientierung. Alle Berechnungen basieren auf deinen Eingaben sowie den uns zur Verfügung stehenden Tarifen und Daten. Wir geben unser Bestes, alle Daten stets aktuell und korrekt zu halten. Dennoch können wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der berechneten Werte und Konditionen übernehmen. Verbindlich sind immer nur die Angaben und Vertragskonditionen des Anbieters, bei dem du den Vertrag abschließt. Unsere Rechner ersetzen keine individuelle Beratung (z. B. Rechts-, Versicherungs-, Steuer- oder Finanzberatung). Bitte prüfe die genauen Bedingungen des Anbieters sorgfältig, bevor du eine Entscheidung triffst oder einen Vertrag abschließt.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Brutto-Netto-Rechner zeigt dir, wie viel dir von deinem Bruttogehalt nach Steuern und Sozialabgaben ungefähr bleibt.
- Besonders nützlich ist er für dich, wenn sich dein Einkommen verändert: etwa durch Jobwechsel, Gehaltserhöhung, Wechsel in Teilzeit oder Steuerklassenwechsel.
- Das Ergebnis dient dir als Planungsgröße, nicht jedoch als Garantie. Je genauer deine Angaben sind, desto realistischer wird die Schätzung.
Auf dem Arbeitsvertrag sieht dein Bruttogehalt oft richtig gut aus. Entscheidend ist aber der Betrag, mit dem du am Monatsende wirklich arbeiten kannst, nach Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Sozialabgaben. Dabei hilft dir der Brutto-Netto-Rechner.
Was berechnet der Brutto-Netto-Rechner für mich?
Der Rechner macht aus deinem Bruttogehalt eine Netto-Schätzung. Dafür berücksichtigt er typische Abzüge wie Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer sowie Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Zusätzlich fragt er deine persönliche Daten ab wie Zeitraum, Steuerklasse, Bundesland, Kirchensteuerpflicht, Krankenversicherung und teils Kinderfreibeträge.
Übrigens: bAV steht für betriebliche Altersvorsorge, VL für vermögenswirksame Leistungen. Beides kann dein Netto verändern, weil Geld anders vom Brutto abgezogen oder zusätzlich vom Arbeitgebenden gezahlt wird.
Wann stößt der Rechner an Grenzen?
Das Ergebnis bleibt eine Näherung auf Basis deiner Eingaben und der hinterlegten Rechenregeln. Es ersetzt nicht die tatsächliche Lohnabrechnung deines Arbeitgebers. Hier können Sonderfälle auftauchen. Besonders vorsichtig solltest du sein bei:
- mehreren Jobs oder Nebenverdiensten
- Minijob oder Midijob
- Elterngeld, Kurzarbeit oder Krankengeld
- privater Krankenversicherung
- Bonus, 13. Gehalt oder anderen Sonderzahlungen
- betrieblicher Altersvorsorge und vermögenswirksamen Leistungen
- Selbstständigkeit oder freiberuflicher Tätigkeit
Bist du privat krankenversichert, solltest du prüfen, ob der Rechner deinen Versicherungsstatus realistisch berücksichtigt.
Je stärker dein Fall vom normalen Gehalt aus einer Anstellung abweicht, desto eher lohnt sich der Blick in deine echte Abrechnung oder eine individuelle steuerliche Einschätzung.