Mieten oder Kaufen: Was rechnet sich für mich?


Michael Prellberg
Autor
Die Ergebnisse und Vergleiche in unseren Rechnern dienen ausschließlich deiner unverbindlichen Information und Orientierung. Alle Berechnungen basieren auf deinen Eingaben sowie den uns zur Verfügung stehenden Tarifen und Daten. Wir geben unser Bestes, alle Daten stets aktuell und korrekt zu halten. Dennoch können wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der berechneten Werte und Konditionen übernehmen. Verbindlich sind immer nur die Angaben und Vertragskonditionen des Anbieters, bei dem du den Vertrag abschließt. Unsere Rechner ersetzen keine individuelle Beratung (z. B. Rechts-, Versicherungs-, Steuer- oder Finanzberatung). Bitte prüfe die genauen Bedingungen des Anbieters sorgfältig, bevor du eine Entscheidung triffst oder einen Vertrag abschließt.
Das Wichtigste in Kürze
- Mieten gibt dir Flexibilität und passt oft besser für dich, wenn Job, Familie oder Wohnort noch nicht auf Dauer angelegt sind.
- Kaufen baut dir langfristig Vermögen auf, schützt vor Mietsteigerungen und kann im Alter die Wohnkosten senken.
- Verlass dich nicht auf dein Bauchgefühl: Entscheidend sind Kaufpreis, Miete, Zinsen, Eigenkapital, Instandhaltung, Anlagestrategie und wie lange du bleiben willst.
Wer Miete zahlt, fragt sich jeden Monat, ob das Geld als Rate für das eigene Zuhause nicht besser eingesetzt wäre. Wie die Antwort ausfällt, hängt neben den Zahlen auch davon ab, wie du dein Leben leben willst.
Mieten oder Kaufen: Wie vergleiche ich die Kosten realistisch?
Neben der Miete im Vergleich zur Kreditrate zählen beim Kauf auch Zins, Tilgung, Kaufnebenkosten, Rücklagen, Instandhaltung, Grundsteuer, Versicherungen und eine mögliche Anschlussfinanzierung. Zur ersten Orientierung kannst du den Kaufpreis durch die Jahreskaltmiete einer vergleichbaren Mietwohnung teilen:
Dein Eigenkapital sollte hoch genug sein, um rund 20 Prozent des Kaufpreises aufzubringen – und dazu die kompletten Kaufnebenkosten. Liegt dein Eigenkapital darunter, wird die Finanzierung teurer.
Ein bis zwei Prozent des Wohnungs- oder Hauswerts solltest du als Rücklagen zur Instandhaltung zur Seite legen. Läuft etwa der Keller voll oder nistet sich Schwamm im Dach ein, benötigst du diese.