Konto
Dein Gehalt landet auf dem Konto, der Onlineshop verlangt ein Konto und in der Buchhaltung taucht ein Aufwandskonto auf: Dasselbe Wort, drei unterschiedliche Bedeutungen. Entscheidend ist der Zusammenhang. Geht es um Geld, um Buchungen oder um einen Zugang?

Oliver Altvater
Autor
Was bedeutet Konto im Alltag für mich?
Meist denkst du zuerst an dein Bankkonto. Fachlich meint Konto aber genauso ein Buchführungskonto oder ein Nutzerkonto. Das Wort stammt vom italienischen "conto" für Rechnung. Diese Unterscheidung hilft dir, Begriffe wie Kontostand, Kontonummer oder Account auseinanderzuhalten.
Was läuft über mein Bankkonto?
Dein Bankkonto zeigt dir Guthaben, Belastungen, Ein- und Auszahlungen. Darüber laufen Gehalt, Miete, Rechnungen und Überweisungen. Wichtig: Die Kontonummer ist nur die Kennung. Dein Konto selbst umfasst Buchungen, Zugriffsrechte und Vertragsbedingungen mit der Bank.
Wie funktioniert mein Konto in der Buchführung?
Hier ist Konto keine Bankverbindung, sondern eine Ordnungsstruktur für Geschäftsvorfälle. Stell dir ein Regal mit beschrifteten Fächern vor: Miete, Umsatz oder Verbindlichkeiten landen im jeweils passenden Fach. Jedes Konto hat eine Sollseite und eine Habenseite, die Differenz heißt Saldo. Typische Kontoarten sind Aktiv-, Passiv-, Aufwands- und Ertragskonten.
Wann ist mit Konto mein Nutzerkonto gemeint?
Im Internet steht Konto oft für deinen Zugang zu einem Dienst, einer App oder einem Onlineshop. Dann geht es um Login, E-Mail-Adresse, Passwort und Rechte, nicht um Zahlungsverkehr. "Account" verwendest du dafür im Internetbereich meist gleichbedeutend.

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