Lohnt sich eine private Krankenversicherung für mich?

Eine Frau bringt einer Angehörigen Tee ans Krankenhausbett.
Vollständig KI-generiert
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Michael Prellberg

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Private Krankenversicherungen (PKV) im Vergleich

Vorzugsbehandlung dank privater Krankenversicherung hat ihren Preis. Umso wichtiger ist es, jetzige und künftige Kosten durchzurechnen.

Allianz
ARAG
AXA
Barmenia
Continentale
Hallesche
HanseMerkur
ottonova
SIGNAL IDUNA
SDK
Tarif
MeinGesundheitsschutz Plus 90 + Zahn 90
MedBest MB0
Paket L (GesundExtra 1 + Premium Zahn-U)
einsA expert+ EXP1+
PREMIUM + SP1
NK.select XL Bonus
Best Fit S (AZP + EGO2 + PS3 + PSV)
First Class Pro+
EXKLUSIV-SI 0
Premium (AM12 + S1 + Z9)
Vergleichsbasis
Krankheitskostenvollversicherung für Angestellte; ambulant + stationär + Zahn; oberes Komfort-/Top-Niveau
Krankheitskostenvollversicherung für Angestellte; ambulant + stationär + Zahn; oberes Komfort-/Top-Niveau
Krankheitskostenvollversicherung für Angestellte; ambulant + stationär + Zahn; oberes Komfort-/Top-Niveau
Krankheitskostenvollversicherung für Angestellte; ambulant + stationär + Zahn; oberes Komfort-/Top-Niveau
Krankheitskostenvollversicherung für Angestellte; ambulant + stationär + Zahn; oberes Komfort-/Top-Niveau
Krankheitskostenvollversicherung für Angestellte; ambulant + stationär + Zahn; oberes Komfort-/Top-Niveau
Krankheitskostenvollversicherung für Angestellte; ambulant + stationär + Zahn; oberes Komfort-/Top-Niveau
Krankheitskostenvollversicherung für Angestellte; ambulant + stationär + Zahn; oberes Komfort-/Top-Niveau
Krankheitskostenvollversicherung für Angestellte; ambulant + stationär + Zahn; oberes Komfort-/Top-Niveau
Krankheitskostenvollversicherung für Angestellte; ambulant + stationär + Zahn; oberes Komfort-/Top-Niveau
Gesamtbeitrag im offiziellen Beispiel
781,24 Euro Monatsbeitrag
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Auf Anfrage
693,11 Euro Monatsbeitrag im offiziellen Beispiel, 30 Jahre; PREMIUM + SP1 + OPTION-P + PVN; Krankentagegeld nicht enthalten
748,83 Euro Monatsbeitrag
762,85 Euro Monatsbeitrag
Auf Anfrage (nicht auf gleicher Basis veröffentlicht)
928,28 Euro Monatsbeitrag
920,12 Euro Monatsbeitrag
Arbeitnehmeranteil im offiziellen Beispiel
390,62 Euro Monatsbeitrag
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Auf Anfrage
349,55 Euro Monatsbeitrag nach ausgewiesenem Arbeitgeberzuschuss von 343,56 Euro
274,42 Euro Monatsbeitrag effektiv nach Arbeitgeberanteil und 100 Euro Bonus
182,30 Euro Monatsbeitrag effektiv nach Arbeitgeberanteil und Pauschalerstattung als Beitragsstundung bei Leistungsfreiheit
352 Euro Monatsbeitrag (Beispiel, 32 Jahre)
249,77 Euro Monatsbeitrag effektiv nach Arbeitgeberanteil sowie Beitragsrückerstattung, Gesundheits- und Verhaltensbonus; nur bei Erfüllung aller Voraussetzunge
460,05 Euro Monatsbeitrag
Einordnung des Beitrags
Auf Anfrage (kein belastbarer allgemeiner Einstiegsbeitrag; Beispiel 30 Jahre, 80.000 Euro Einkommen)
Auf Anfrage (kein öffentlich vergleichbarer Einstiegsbeitrag)
Auf Anfrage (kein öffentlich vergleichbarer Einstiegsbeitrag)
Auf Anfrage (kein öffentlich vergleichbarer Einstiegsbeitrag)
Offizielles Beispiel für 30 Jahre; enthält OPTION-P und PVN, Krankentagegeld jedoch nicht enthalten; daher nur eingeschränkt vergleichbar
Beispiel 35 Jahre; Bonusmodell verändert wirtschaftliche Belastung
Beispiel 35 Jahre; AG-Anteil und Pauschalerstattung als Beitragsstundung berücksichtigt; bei Rechnungseinreichung grundsätzlich 24 Monate voller Beitrag
ab 358 Euro Arbeitnehmeranteil im Webangebot; separates Beispiel 352 Euro Monatsbeitrag
Beispiel 37 Jahre; Effektivwert setzt u. a. 3 ununterbrochene leistungsfreie Jahre voraus, davon ggf. 2 Jahre beim Vorversicherer
Premium-Beispiel 35 Jahre; allgemeiner Arbeitnehmeranteil laut Anbieter ab ca. 335 Euro Monatsbeitrag, jedoch nicht auf identischer Premium-Leistungsbasis
Selbstbeteiligung
10 %, maximal 500 Euro pro Jahr
Ohne Selbstbeteiligung (Tarif MB0)
Ohne Selbstbeteiligung
330 Euro pro Jahr
20 Euro je Leistung/Verordnung; maximal 500 Euro pro Jahr
Bonusmodell statt Selbstbeteiligung: 100 Euro Monatsauszahlung; Rechnungen werden bis 1.200 Euro pro Jahr gegengerechnet
Ohne Selbstbeteiligung
Ohne Selbstbeteiligung
Ohne Selbstbeteiligung
20 %, maximal 480 Euro pro Jahr (im ambulanten Baustein AM12)

Wir vergleichen eine große Auswahl an Anbietern, bieten jedoch keinen vollständigen Marktüberblick. Die Sortierung der gezeigten Anbieter findet in alphabetischer Reihenfolge statt. Alle Angaben und Konditionen sind ohne Gewähr und können sich ändern. Maßgeblich sind stets die Informationen auf der Website des jeweiligen Anbieters. Bitte prüfe die Details vor dem Abschluss direkt dort. Die Tabelle richtet sich an Angestellte. Gezeigt werden Vollkostentarife mit 100 Prozent ambulanter Arztbehandlung, privatärztlicher stationärer Behandlung mit Einbett-/Zweibettzimmer und mindestens 85 Prozent Zahnersatz. Einsteigertarife, Beihilfe-, Basis-/Standard- und reine Zusatzversicherungen sind ausgeschlossen. Beitragsangaben sind offizielle Anbieterbeispiele. Alter, Gesundheitsprüfung, Beruf, Einkommen, Krankentagegeld, Pflegepflichtversicherung, gesetzlicher Zuschlag, Arbeitgeberzuschuss sowie Bonus- und Rückerstattungsannahmen unterscheiden sich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die private Krankenversicherung lohnt sich für dich vor allem dann, wenn du viel Geld verdienst – oder einen Beamtenstatus hast.
  • Mit einer privaten Krankenversicherung profitierst du von besseren Leistungen wie beispielsweise schnelleren fachärztlichen Terminen.
  • Die Höhe der Beiträge richtet sich nach deinem Alter, deinem Beruf und deiner Gesundheit – und steigt regelmäßig bis ins hohe Alter.

Die Fachärztin hat sofort einen Termin für dich frei, im Krankenhaus gibt’s ein Einzelzimmer und zur Visite kommt der Chefarzt persönlich. Vorzugsbehandlung dank privater Krankenversicherung, kurz PKV, hat allerdings ihren Preis. Die Beiträge steigen mit zunehmenden Alter, auch noch während der Rente. Den Abschluss einer PKV solltest du dir daher reiflich überlegen.

Warum brauche ich eine private Krankenversicherung?

Die PKV ist nie Pflicht, sondern bestenfalls eine Option. Für dich kann sie attraktiv sein, wie du für bessere Leistungen als in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) zu zahlen bereit bist. Wenn du privat versichert bist, bekommst du bei Fachärzt:innen schneller einen Termin, wirst im Krankenhaus besser untergebracht und hast Anspruch auf chefärztliche Behandlung.

Während sich deine Beiträge bei der GKV nach deinem Bruttoeinkommen richten, ist das bei der privaten Krankenversicherung anders: Die Kosten orientieren sich an deinem Alter, deinem Gesundheitszustand und dem gewünschten Leistungsportfolio.

Worauf du achten solltest, wenn du mit dem Abschluss einer PKV liebäugelst:

  • Angestellte müssen mehr als 77.400 Euro brutto im Jahr (Stand 2026) verdienen, um sich privat versichern zu dürfen. Wer unterhalb dieser Schwelle bleibt, muss auch in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben.
  • Beamtinnen und Beamte hingegen sollten sich privat versichern, unabhängig vom Einkommen. Der Dienstherr übernimmt einen Großteil der Kosten.
  • Selbstständige dürfen sich ebenfalls unabhängig von ihrem Einkommen privat versichern, müssen allerdings gut verdienen, um sich steigenden PKV-Beiträge langfristig leisten zu können.

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Ein paar sitzt auf dem Boden und schaut in den Laptop.

Welche Leistungen bietet die private Krankenversicherung?

Du kannst dir in der PKV die Leistungen aussuchen, für die du zu zahlen bereit bist. Besonders gefragt sind die freie Arztwahl und die Zusage der privaten Krankenversicherung, sämtliche Arzthonorare zu übernehmen. Vereinbarte Leistungen kann der Versicherer weder einschränken noch streichen.

  • Unser Tipp: Schnüre das Leistungspaket großzügig! Bist du erst einmal erkrankt, kannst du Lücken im Versicherungsschutz in der Regel nicht mehr stopfen.

Wie die PKV-Police letztlich aussieht, hängt von deinem Gesundheitszustand, Alter, Beruf und deinen individuellen Bedürfnissen ab. Hast du dich erst einmal für einen bestimmten Tarif entschieden, wird es schwierig, die Vertragskonditionen zu ändern. Wer sich einen leistungsstarken Tarif nicht mehr leisten kann, muss einzelne Leistungen streichen oder in den Basistarif beziehungsweise (bei vor 2009 geschlossenen Verträgen) in den Standardtarif der jeweiligen PKV wechseln.

Der Wechsel zu einer anderen privaten Krankenversicherung lohnt sich selten. Da nur ein Teil der Altersrückstellungen (um ansteigende Beiträge im Alter abzumildern) mitgenommen werden kann, sind die Beiträge beim neuen Versicherer automatisch

höher. Wer erkrankt ist, wird große Schwierigkeiten haben, überhaupt einen aufnahmewilligen Versicherer zu finden. Auch ein Wechsel zur Gesetzlichen Krankenversicherung gestaltet sich kompliziert und ist nach dem 55. Geburtstag fast unmöglich.

Was kostet mich eine private Krankenversicherung?

2025 kostete eine PKV durchschnittlich 623 Euro im Monat. Wer verbeamtet war, zahlte durchschnittlich 256 Euro im Monat. Das liegt daran, dass der Arbeitgeber bei Beamt:innen einen Teil der Kosten als Beihilfe übernimmt. Die Beiträge können jedoch wesentlich höher liegen: je nach Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Tarif.

Rechne damit, dass deine Beiträge vom frühem Vertragsabschluss bis zum Renten­eintritt wenigstens verdreifachen, und weiter steigen. Deshalb empfehlen wir Dir, ob angestellt oder selbstständig, früh zu beginnen, monatlich möglichst viel anzusparen, um dir die PKV-Beiträge auch im Alter leisten zu können.

Die Beiträge für Beamt:innen steigen zwar ebenso, doch übernimmt die Beihilfe beim Eintritt in den Ruhestand einen höheren Anteil der Krank­heits­kosten, so dass sie ihre private Versicherung reduzieren können. Damit sind sie von Beitragserhöhungen weniger stark betroffen.

Bei Vorerkrankungen kommt häufig ein Risikozuschlag „on top“ auf den Versicherungsbeitrag. Gib alle Krankheiten wahrheitsgemäß an, denn: Stellt sich heraus, dass deine Angaben falsch oder unvollständig waren, kann dich das den Versicherungsschutz kosten.

Mithilfe der sogenannten Risikovoranfrage kannst du testen, wie ein bestimmter Versicherer auf eine Vorerkrankung reagiert. Dabei wird anonym (über einen Makler) eine Anfrage gestellt. Dann gibt es entweder eine Absage – oder einen Versicherungsvorschlag.

Eine kostenlose Mitversicherung für Kinder, Ehe- oder Lebenspartner gibt es bei der PKV nicht. Mitversicherte Erwachsene zahlen durchschnittlich 600 bis 800 Euro im Monat, für Kinder werden rund 150 Euro fällig.

Welche private Krankenversicherung ist die passende für mich?

Da ein Preis- und Leistungsvergleich hier besonders schwierig ist, empfehlen wir dir eine persönliche Beratung, um den für dich richtigen PKV-Anbieter zu ermitteln.

Die wichtigsten Fragen zur privaten Krankenversicherung