Haftpflichtversicherung

Ein Moment genügt und das geliehene Fahrrad kippt gegen ein parkendes Auto, dein Tablet rutscht beim Besuch vom Tisch oder jemand verletzt sich durch dein Missgeschick. Genau dafür gibt es die Haftpflichtversicherung. Sie bewahrt dich vor Forderungen, die schnell teuer werden.

Oliver Altvater

Autor

Wozu brauche ich eine Haftpflichtversicherung?

Verursachst du einem anderen einen Personen-, Sach- oder Vermögensschaden, haftest du dafür mit deinem Vermögen. Im Alltag hilft dir dann meist die private Haftpflichtversicherung: dein Schutz beim Einkaufen, bei Freunden, im Urlaub oder zu Hause. Gefährlich wird es für dich besonders dann, wenn aus einem Patzer eine große Forderung entsteht: Behandlungskosten, Verdienstausfall, dauerhafte Folgen nach einem Personenschaden. Pflicht ist die Privathaftpflicht in Deutschland nicht, sie zählt aber zu den wichtigsten Alltagsversicherungen.

Fährst du Auto, brauchst du zusätzlich eine Kfz-Haftpflichtversicherung – sie ist Pflicht und nicht von der Privathaftpflicht abgedeckt. Arbeitest du selbstständig, benötigst du je nach Tätigkeit eine eigene Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung, denn berufliche Fehler fallen meist nicht unter deinen privaten Schutz. Prüfe deinen Vertrag zudem genau bei Hunden, Drohnen, deiner Familie oder Wohngemeinschaft sowie bei Mietwohnung und Auslandsaufenthalten – hier entscheidet der Tarif, was mitversichert ist.

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Ein paar sitzt auf dem Boden und schaut in den Laptop.

Was deckt die Haftpflicht ab?

Insbesondere drei Schadensarten: Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Deine Versicherung prüft zuerst, ob du wirklich haftest. Stimmt die Forderung, zahlt sie im Rahmen deines Vertrags. Stimmt sie nicht, wehrt sie diese für dich ab – fast wie ein passiver Rechtsschutz. Achte im Vertrag auf die Deckungssumme, mitversicherte Personen, deine Selbstbeteiligung und Extras wie Mietsachschäden oder Schlüsselverlust. Vorsätzliche Schäden bleiben außen vor.